Nahaufnahme: Iran: Eine theokratische Pseudo-Demokratie | Audio der Sendung vom 12.01.2018 09:45 Uhr (12.1.18)

Proteste in Ontario (Kanada) gegen die Islamische Republik Iran, Quelle: imago/ZUMA Press

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Nahaufnahme, 11.01.2018

Iran: Eine theokratische Pseudo-Demokratie

Fr 12.01.18 09:45 | 05:31 min | Bis 11.01.22 | Inforadio

Der Oberste Geistliche Führer Ajatollah Ali Khamenei bezeichnete das iranische System als "einmaliges Phänomen, das so attraktiv für islamische Nationen ist". Beim eigenen Volk hat das System aber offenbar an Attraktivität eingebüßt wegen seiner Schwächen, etwa der Machtkonzentration auf den religiösen Führer und die wirtschaftliche Macht der Revolutionsgarden. Nicht ganz klar ist, ob sich die Proteste gegen die wirtschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Verhältnisse im Iran richten. Klar jedoch ist: Der Protest geht von denjenigen Schichten in der Gesellschaft aus, die über Jahre Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit und eine absolute soziale Ungerechtigkeit erlebt haben. Somit richten sich die Proteste gegen das ganze System.

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